Parkbogen Ost

Der Parkbogen Ost entstand als bürgerschaftliche Idee und stellt im Kern die Vision der Umnutzung ehemaliger brachliegender Bahntrassen zu einem fünf Kilometer langen Fuß- und Radweg dar. Als verbindendes Element zwischen Quartieren im Leipziger Osten und historisch reizvollen Baudenkmalen schafft der Parkbogen neue Zusammenhänge zwischen lokal bedeutenden Projekten. Zudem stehen engagierten AkteurInnen und der Bewohnerschaft Freiräume zur Verfügung, so dass diese ihr Umfeld selbst gestalten können. Der Lene-Voigt-Park sowie die Anger-Crottendorfer Bahnschneise dürften Einigen von Euch schon bekannt sein. Dieses grüne Aktivband soll über den sogenannten Sellerhäuser Bogen (Zweinaundorfer Straße - Kleingartenpark Südost - Viadukt über der Wurzner Straße bis zur Eisenbahnstraße) fortgesetzt werden. Hier befindet sich auch das Veranstaltungszentrum für den Weltspieltag. Neben Mitmach-Aktionen können Besucherinnen und Besucher hier eine neue Perspektive auf die Stadt kennenlernen, da sich der ehemalige Bahndamm bis auf zwölf Meter über die Erde erhebt. Von der Eisenbahnstraße wird der Parkbogen Ost im nördlichen Bereich vorerst auf öffentlichen Straßen weitergeführt, soll perspektivisch jedoch entlang der Bahngleise bis zum Hauptbahnhof verlaufen.

Der Parkbogen Ost wird im Rahmen des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert.

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